fantastische Fehltritte und Feststellungen der vergangenen Wochen

 

LONDON – das Taxiunternehmen „Gentleman’s Choice“, 251 Kensington Gore, entschuldigt sich bei seinen Fahrgästen für eventuelle Mißverständnisse. Kürzlich angeworbene Fahrer seien unter Umständen nicht vollständig mit den Örtlichkeiten vertraut gewesen, hieß es von seiten offizieller Firmensprecher. Es hatten sich bei „Gentleman’s Choice“ wiederholt unzufriedene Kunden von Überseestandpunkten aus gemeldet. Die Firma operiert lediglich im Großraum Londons.
 
GÖTEBORG – die Ausstellung „Skandinavische Jungdesigner und ihre Meisterstücke“ (s. Bild) stellte sich als große Enttäuschung heraus. Das Ausstellungsstück erlag schon auf dem Transportweg von Island einem völligen Molekularzusammenbruch und mußte in eine Tonne gestopft werden. Ausstellungsleiter Gunnar Lindvall äußerte sich dennoch enthusiastisch über die Dekoration des Bankettsaals.
 
STOCKHOLM – der Hauptverdächtige des Millionenprozesses im Gudenheimer Finanzskandal um den norddeutschen Würstekönig Werner Heigel Jr. stellte sich letzte Woche überraschenderweise als entzückendes Segelschiff im alten Stockholmer Hafen heraus. Die Staatsanwaltschaft erwägt nun den Freispruch des Schiffes, das als bombensicheres Alibi eine ununterbrochene, 90jährige Liegezeit in Stockholm vorweisen kann. Es ist unwahrscheinlich, daß das Schiff 1984 zur Unterzeichnung der rechtswidrigen Verträge im Wiener Büro Gudenheimers anwesend gewesen sein könnte.

 

BAD AUSSEE – der mutmaßliche Vampir und stadtbekannte Sonnenallergiker Stefan Zdanovic aus Graz wurde bei einem Testflug von einem unbekannten Flugobjekt gestreift und fiel in einen Fluß. Bisherige Suchaktionen verliefen ergebnislos. Es wird angenommen, daß Zdanovic auf dem Wasserweg in seine bulgarische Heimat zurückgekehrt ist, oder sich der radikalen Tierschutzvereinigung KLR angeschlossen hat. Zdanovic ist ca. 1,86 m groß, beleidigt, und spricht mit bulgarischem Akzent.
 
SYDNEY - die Zahl der Verkehrstoten hat sich in der südostaustralischen Provinz New South Wales im Vergleich zum Vorjahr drastisch erhöht. Ursachen hierfür sind nicht bekannt. Es wird jedoch vermutet, daß es sich um einen statistischen Rechenfehler handeln könnte. Australien setzt sich gegen die erwerbsmäßige Tötung von Babyrobben ein.
 
Immer noch nicht genug? Dann weiter mit "die Dimension des ungeheuerlich Unwichtigen"!